In diesem Beitrag wollen wir dir zeigen auf was du bei deinem Bewerbungsfoto zum Reisekaufmann achten solltest.  Aus Zeitmangel ein spontanes Selfie als Bewerbungsfoto selber machen mitzuschicken sollte nach Möglichkeit vermieden werden, es stellt sich also die Frage, mit welchen Tipps und Tricks sich das Portrait so gestalten lässt, dass die Bewerbung zum attraktiven Blickfang wird.

Die Recherche gibt erste Aufschlüsse über die Vorlieben des Unternehmens zum Thema Bewerbungsfoto Frau oder Mann

Vor jeder Bewerbung ist eine gezielte Recherche im Internet empfehlenswert, um Details über das Unternehmen und die zuständigen Ansprechpartner herauszufinden. Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook liefern erste Informationen, zusätzlich bringt der Austausch mit Gleichgesinnten, die sich bereits bei der Firma beworben haben, wichtige Aufschlüsse, welche Fotos gern gesehen werden. Wer sich beispielsweisebei Greenpeace bewirbt, kann einen natürlichen Hintergrund in Grün die Verbundenheit zur Natur zeigen. Mehr Informationen gibt es hier: insti.de/bewerbung/bewerbungsfoto-frau/

Der Hintergrund darf nicht vom Bewerber ablenken

Blonde Bewerber entscheiden sich häufig für einen dunklen Hintergrund als stimmungsvollen Kontrast. Ein schwarzer Hintergrund wirkt auf viele Personalsachbearbeiter eher bedrohlich und sollte vermieden werden. Menschen lieben das Licht und nicht die Dunkelheit, Schwarz als Hintergrund kann für andere Anlässe sehr elegant wirken, aber nicht als Hintergrund für das Bewerbungsfoto. Die Zuständigen im Bereich der Personaleinstellung bewerten auf den ersten Blick das Bild und wenn im Unterbewusstsein durch den schwarzen Hintergrund düstere Assoziationen bei den Entscheidungsträgern freigesetzt werden, kann das die Chancen auf die Einladung zu einer Bewerberrunde verschlechtern. Ein moderner Hintergrund wie einem stilvollen Gebäude für die Bewerbung als erfahrener Teamleiter oder helle Trendfarben wie Beige oder Creme setzen jeden Bewerber ins rechte Licht.

Personaler sehen das Foto als „Sahnehäubchen“ an

Viele Personaler sind selbst als Fotograf in der Freizeit aktiv und legen viel Wert auf ein aussagekräftiges Foto. Ausdiesem Grund ist der sicherste Weg, das Foto für die Bewerbung von einem erfahrenen Experten aus dem Freundeskreis gestalten zu lassen. Je geschulter das Auge des Fotografen ist, umso schöner werden die Fotos. Ein guten Fotograf ist gleichzeitig auch ein Styling Berater, der genau erkennt, was zu Ihrem Typ am besten passt. Fotos, aus dem Fotoalbum, die den Bewerber im Urlaub zeigen, sind als Foto für die Bewerbung tabu. In der Bewerbermappe liegen zum Beispiel das Anschreiben der Lebenslauf und die Zeugnisse, mit einem repräsentativen Foto wir der Mappe „Leben“ eingehaucht. Die menschliche Komponente ist ein wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Auswahl der Bewerber, ein sehenswertes Bewerberfoto kann das Interesse der Personaler entfachen.

 

Das Eigenmarketing mit dem Bewerberfoto in Szene setzen

Die Persönlichkeit des Bewerbers wird mit dem Foto zum Personaler transportiert, nur bei gekonnten Fotos kommt die gewünschte Botschaft auch an. Die jeweilige Unternehmenskultur sollte beim Fotografieren berücksichtigt werden, wer sich in einem konservativen Unternehmen, das Wert auf Anzug und Krawatten bei den Herren und auf ein Kostüm bei den Damen legt, sollte auf dem Foto bereits die entsprechende Bekleidung tragen und ein sympathisches und unverkrampftes Lächeln sowie eine gepflegte Frisur zeigen, um Pluspunkte zu sammeln und die Chancen auf eine Einladung zur Vorstellung zu verbessern.

Nach dem Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gibt keine Pflicht mehr, ein Bewerbungsfoto zu verschicken, trotzdem ist es sehr empfehlenswert. Der mögliche neue Arbeitgeber möchte sich im wahrsten Sinne des Wortes „ein Bild von Ihnen machen“ und ein fehlendes Foto wird bei der Flut der Bewerbungen oft unbewusst eher negativ bewertet, obwohl das verboten ist.